Vollbehr-Biographie
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Über das abenteuerliche Leben Ernst Vollbehrs, das sich von der Kaiserzeit über die Weimarer Republik und das Dritte Reich bis in die junge Bundesrepublik Deutschland spannte, sind nur wenige Publikationen erschienen. Meist handelte es sich um Zeitungs- und Zeitschriftenbeiträge, die sich an sein autobiographisches Buch "Bunte leuchtende Welt" sowie an Selbstauskünfte in Vorträgen und Interviews anlehnten.

Häufig vermengte der Künstler dabei jedoch Wahrheit und Legende. Er war ein begnadeter Selbstdarsteller, immer darum bemüht, sich und sein Werk medienwirksam und kommerziell erfolgreich zu vermarkten. Hierzu gehörte auch die Anbiederung bei den jeweils Mächtigen des Staates und die Verschleierung von "schwarzen Flecken" in seiner Biographie.

Bis heute wird der Maler vielfach wegen seines künstlerischen Engagements im Dritten Reich verteufelt. Aus dem Zusammenhang gerissene Zitate machen es leicht, Vollbehr als Militaristen, Rassisten und Nazi darzustellen und sein gesamtes künstlerisches Lebenswerk abzuwerten.
     
 

In der demnächst erscheinenden ausführlichen Vollbehr-Biographie wird auf Basis jahrelanger Recherchen versucht, ein objektives Bild von Leben und Werk des Malers zu skizzieren. Zahlreiche in der Literatur umhergeisternde Legenden und Halbwahrheiten werden auf Ihren Wahrheitsgehalt geprüft und gegebenenfalls richtiggestellt. Ein umfangreicher Anhang erschließt das malerische und schriftstellerische Oevre des Künstlers.

Das Erscheinen des reich illustrierten Bandes wird rechtzeitig an dieser Stelle mitgeteilt.